In den letzten Tagen bekam ich mehrere Mails, die sogar an meine Impressums-Adresse gerichtet waren. Das ist schön und ich freue mich ja auch über Mails. Doch diesmal waren die Inhalte weniger erfreulich. So werde ich nach einem Artikel und Informationen über Lottospieler gefragt - ich bin mir eigentlich 100% sicher, das sich soetwas nicht auf einem meiner Blogs befindet - und ich einfach nur dasitze und grüble, was diese Mail denn soll. Für automatisierten Spam waren zu viele Details über meinen Blog integriert, sodass es viel zu aufwändig wäre damit die Aktivität von Mailadressen zu überprüfen.
Eine andere Mail ist von einer Werbeagentur, die mich bittet ihren Werbefilm zu veröffentlichen, wäre ja interessant für meine Leser. Ich bin auch kurz davor, dass zu machen. Dann schreibe ich aber auch eine saftige Rechnung. Irgendwie mag ich es gar nicht, wenn man meint das Blogs, Blogger und Autoren ein Pferd vor der Kutsche der Industrie ist. Manch' einer veröffentlicht aber auch
artig das Video. Jedem das seine.
Dann meldete sich noch ein SEO-Webmaster-Katalog. Ich solle mich doch aufnehmen lassen, die Seite wäre doch so informativ und würde noch gut in einige Kategorien des Linkverzeichnisses passen. Ich müsse mich nur mit Anschrift, Telefonnummer, Name, eMail-Adresse, Geburtstag und ein paar anderer Kleinigkeiten registrieren. Ich habe ja auch sonst nichts zu tun und meine Daten sind dort sicherlich in guten Händen. Das Impressum, das nur auf eine Londoner-Briefkastenfirma verweist, weckt bei mir jedenfalls nicht unbedingt vertrauen.