
Die Weihnachtszeit hat unlängst begonnen. Der Winter ist nicht unbedingt dies schönste Jahreszeit für Fotografen, Handschuhe müssen immer mit und kaum eine Kamera lässt sich so gut bedienen das man die Handschuhe nicht ab und an ausziehen müsste.
Was liegt also näher als sich drinnen etwas fotografisch zu betätigen und mal etwas herumzuexperimentieren. Nicht neu aber auch nicht gerade alteingesessen ist die sogenannte HDR-Fotografie. HDR steht dabei für High Dynamic Range, also Fotos mit einem hohem Dynamikumfang - oder vereinfacht: ziemlich viel Kontrast. Die HDR-Fotos sind recht detailreich und deswegen sicherlich auch so beliebt. Allerdings sind die Aufnahmen, die man mit heutigen Kameras macht, auch alles andere als Kontrastarm. Die Beziechnung HDR soll nur den Unterschied zu herkömmlichen Fotos herausarbeiten.
Doch wie entstehen jetzt HDR-Aufnahmen?
Leider ist das noch keine Standard-Funktion der heutigen Kameras. Zunächst benötigt man Fotos vom gleichen Motiv mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (siehe oben), diese werden dann mit einem Programm, wie Photomatix Pro 2.4, zu einem einzigen HDR-Foto zusamengefügt. Das Grundprinzip ist also simpel: aus mehreren LDR-Fotos (Low Dynamic Range) mache ein HDR-Foto (High Dynamic Range). Wer eine Spiegelreflexkamera und die RAW-Datei von einem Foto hat, kann auch aus diesem einen Foto eine Belichtungsreihe erstellen - und aus dieser Reihe dann ein HDR-Foto erstellen....